St. Katharinen e.V.

Verein der Freunde und Förderer der katholischen Gottesdienststätte

Willkommen auf der Internetseite des St. Katharinen e.V. Wir sind die Freunde und Förderer der katholischen Gottesdienststätte in Schildow
im Landkreis Mühlenbecker Land. Die Kirche St. Katharinen gehört zur Pfarrei St. Franzikus Berlin.

Viele Jahre war die Kirche der Gemeinde St. Hildegard, Berlin Frohnau zugeordnet.

Wo wir sind?

Die Gottesdienststätte liegt in Schildow im Landkreis Mühlenbeck, direkt gegenüber der evangelischen Kirche.

Hauptstrasse 20
16552 Schildow

Kartenausschnitt

Gottesdienst

Die Gottesdienstezeiten der nächsten Wochen:
Mo, 27.03.
09:00 Laudes
Mi, 29.03.
19:30 Gemeinderat St. Hildegard, St. Judas Thaddäus und St. Katharinen
Do, 30.03.
09:00 Kreuzweg und Hl. Messe
Sa, 01.04.
10:00 zusätzl. Beichtgelegenheit
16:30 Beichtgelegenheit
17:00 Vorabendmesse
Mo, 03.04.
09:00 Laudes
Do, 06.04.
09:00 Kreuzweg und Hl. Messe
09:45 Seniorenkreis (Frühstück)
So, 09.04. - Palmsonntag
09:00 Hl. Messe Bitte Palmenzweige selbst mitbringen!
10:00 geselliges Beisammensein nach dem Gottesdienst
10:00 geselliges Beisammensein nach dem Gottesdienst
Mo, 10.04.
09:00 Laudes
Do, 13.04.
08:30 Karmetten
Fr, 14.04.
08:30 Karmetten
Sa, 15.04.
08:30 Karmetten
So, 16.04. - Osternacht
09:00 Hl. Messe
Do, 20.04. - Donnerstag der Osteroktav
09:00 Hl. Messe mit Laudes
Rohdaten aus Kaplan

Der Verein

Der „Verein der Freunde und Förderer der Gottesdienststätte St. Katharinen e.V.“ entstand im Jahr 2003 kurz vor der Fusion der bis dahin selbständigen Gemeinde St. Katharinen Schildow mit der Gemeinde St. Hildegard Berlin-Frohnau. Ziel der Gründung war es, das über 50 Jahre Gewachsene zu bewahren und Ressourcen zum Erhalt der Gottesdienststätte, die vielen Menschen Heimat ist, bereitstellen zu können.

Nach etwa 10 Jahren können wir eine positive Bilanz ziehen. Ein großer Teil der sonntäglichen Kirchenbesucher ist im Verein aktiv. Der rührige Vorstand der Anfangszeit ist bis heute engagiert. Viele Projekte wurden bewältigt: die kunsthistorisch fundierte Erneuerung des Tabernakels und der liturgischen Geräte, die Erneuerung des Küchentrakts im Gemeinderaum, Feste und Gemeindefahrten und vor allem der Erhalt unserer traditionsreichen Kirchenmusik.

Inzwischen ist die Entwicklung im Erzbistum Berlin nicht stehen geblieben. Mittlerweile sind wir Teil des riesigen Pfarrverbundes Reinickendorf-Nord. Eigenständige Arbeit an der Basis ist umso wichtiger geworden.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns mit ihren Bedürfnissen und Anregungen dabei zur Seite stünden.

Antragsformular [1.31kB]
Vereinssatzung [1.31kB]

Viel Freude beim Betrachten unserer Seite.
Gottes Segen sei mit Ihnen!

Hans-Michael Unger
Vorsitzender
Constanze Lindner
Stellvertretende Vorsitzende
Willi Rautenstrauch
Schatzmeister

Die katholische Pfarrgemeinde St. Katharinen zu Schildow

Nach der Reformation gab es im Bereich des Landes Brandenburg so gut wie keine katholischen Gläubigen und kein katholisches Leben mehr. Das änderte sich, als Kurfürst Friedrich III. im Jahre 1701 König von Preußen geworden war. Zu seiner Zeit durften die wenigen Katholiken an Gesandtschaftgottesdiensten teilnehmen. Neuen Aufschwung erhielt das katholische Leben durch König Friedrich Wilhelm I. Er rief katholische Soldaten und Gewehrarbeiter ins Land und garantierte ihnen in Berlin, Potsdam, Stettin und Spandau Möglichkeiten zum Gottesdienst. Bei König Friedrich II. waren die beiden Missionare des Dominikanerordens Pater Torck und Pater Bruns sehr angesehen und konnten für die Katholiken in Potsdam, Brandenburg und Pommern sehr viel erreichen. So kam es zu ihrer Zeit zum Bau der St. Hedwigskathedrale und anderer großer Kirchen in Berlin. Durch das Heranwachsen zur modernen Großstadt und durch die Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert kamen erneut Tausende Katholiken, vorwiegend aus Schlesien nach Berlin, wo sie Arbeit und Heimat fanden.

Eine weitere Welle von Zuzügen erfolgte am Kriegsende 1945, als unzählige Flüchtlinge und Heimatvertriebene aus katholischen Ländern im hiesigen Gebiet Zuflucht fanden. Die Seelsorge jener Zeit war sehr schwierig, da es an vielen Orten keine katholischen Kirchen und Gemeindezentren gab. Unter primitiven Verhältnissen mussten Pfarrer und Gemeinden ein kirchliches Leben einrichten. So wurde am 9. Mai des Jahres 1948 in dem ehemaligen Dorfwirtshaus von Albert Iden in der Hauptstraße von Schildow eine Gaststube zum Kirchenraum geweiht. Andere Zimmer dienten dem damaligen Pfarrer Johannes Lilge als Wohn-, Büro- und Unterrichtsräume. Zuvor war es ihm gelungen, jenes Haus mit Grundstück für die Pfarrgemeinde zu erwerben.

Es wohnten damals über eintausend Katholiken in einem Bereich, der die Orte Schildow, Blankenfelde, Mühlenbeck, Zühlsdorf und später Glienicke umfasste. Kurz vor der politischen Wende im Herbst 1989 befand sich die Zahl der Gemeindemitglieder auf dem tiefsten Punkt seit dem Kriegsende. Im Jahre 2003 betrug sie etwa 1400.

Im Jahr 1933 wurde die Stadtrandsiedlung „Mariental“ gegründet. Die Gründung dieser zu unserer Pfarrgemeinde gehörigen Siedlung geht zurück auf die Initiative des Dompropstes der St. Hedwigskathedrale Bernhard Lichtenberg. Der Bauausführende von „Mariental“, das für erwerbslose und kinderreiche katholische Familien bestimmt war, war Pfarrer Josef Lenzel von der Gemeinde „St. Maria Magdalena“ in Berlin-Niederschönhausen. Prälat Lichtenberg ist für sein Eintreten für die verfolgten Juden und Pfarrer Lenzel für die seelsorgliche Betreuung der polnischen Zwangsarbeiter Opfer des nationalsozialistischen Regimes geworden.

Am ersten November 2003 wurde ein neues Kapitel in der Geschichte unserer Gemeinde aufgeschlagen. Es war der Tag der Fusion mit den angrenzenden Gemeinden St. Hildegard Berlin-Frohnau und Judas Thadäus Hohen Neuendorf zur großen Gemeinde St. Hildegard. Sie umfasste damit ein Gebiet von zehn verschiedenen Orten, die zum Teil in ihrer Entwicklung und Struktur sehr unterschiedlich sind.

Seit September 2011 gehören wir alle zum Pfarrverbund Reinickendorf Nord. Das riesige Einzugsgebiet mit vielen Gottesdienststätten und über 15 000 Katholiken wird von einem Pfarrer, zwei Kaplänen, zwei Gemeindereferentinnen und einem Pastoralreferenten geleitet. Diese Situation erfordert von allen Seiten sehr viel Kraft, Einsatzbereitschaft und Flexibilität. Umso wichtiger sind die eigenständigen Aktivitäten der Gläubigen vor Ort.

Kontakt

Verein der Freunde und Förderer der katholischen
Gottesdienststätte St. Katharinen e.V.

Hauptstrasse 20
16552 Schildow
Tel.: 033056 – 80306
Fax.: 033056 – 74202

Email: Kontakt

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